Ion Panduru wurde im April 1948 in Simian, Kreis Mehedinti geboren.

Er studierte die Malerei mit dem Meister Ion Taralunga.

 

 

     Kontakt

     e-mail :  ionpanduru@yahoo.com
    

     cell phone :  +40 770.95.96.62 ; +40 734.917.432

Personale Ausstellungen:

1991- Bukarest

1992- Agrigento, Italien

1994- Bamberg, Deutschland

1994- Bukarest

 

 

Werken in privaten Sammlungen:

 

Bulgarien, Poland, Deutschland, Italien,

 

Frankreich, Holland, Kanada,

 

Vereinigten Staaten, Schweiz, Mosambik.

Kritische Abhandlungen:
   

  Architekte der Unsterblichkeit
 
von Octavian D. Curpas Zeitung  - New York
Nr. 17 / Iulie 2006
www.conexiuni.net

 

 

Sind wir nicht oft machtlos sogar versteinert vor einem Gemälde stehen geblieben, weil es mehr Leben in sich hatte als wir im Stande wären zu erleben ?  Weil die Augenblicke die laufend vorübergehen dort auf der Leinwand verewigt werden. Und erst dann fällt uns ein, dass Maler Architekte der Unsterblichkeit sind.

 

Dieser Titel fiel mir ein als ich Ion Panduru kennen lernte. Die Bilder des Künstlers wiederspiegeln mit so viel Macht den jungen Geist der Menschen und auch verschiedene Brüche der Natur, dass man sich unsterblich fühlt.

So zum Beispiel ist es ihm gelungen  die gelbe Iris ganz frisch darzustellen obwohl die Pflanze so sensibel ist, dass sie in der Wärme in einigen Stunden welk wird. Die Blume deren Schönheit mit einer Orchidee konkurieren kann, blüht Ende Mai in den Sümpfen des Pasarea Sees, in der Nähe von Bukarest. Der Maler hat die Pflanze entdeckt als er sich dort sonnte, zusammen mit seiner Frau die er „mein grösster und leidenschaftichster Anhänger“ nennt .

Der starke schöpferische Wille des Malers hat die Natur zum Leben gebracht.

„Es ist mir nicht zum ersten Mal gelungen die unwahrscheinliche Schönheit  darzustellen aber das zweite Mal war ich so wie besessen und ich habe es geschafft. Da ist sie – sie ist zart, lebt und atmet. Sie ist wunderschön !“.

 

Die Wahrheit ist, dass nur mit einem einfachen Strich des Pinsels gelingt es dem Maler Ion Panduru die menschliche Essenz in ihrer echten Form darzustellen, wobei die Zeit oder andere Hindernisse die die Echtheit beeinträchtigen könnten beiseite gelegt werden. So hat er ein Porträt einer Dame in Deutschland gemalt – und sie sah viel jünger aus.

 „Ein Porträt ist etwas besonderes – man muss den Menschen fühlen, nur die Ähnlichkeit genügt nicht. Ich habe die Person 15 – 20 Jahre jünger gemalt. Der Mann dieser Frau war so überrascht – so jung hatte er sie noch nie gesehen. Ich fand eine Lösung um beide zufrieden zu stellen“, sagt der Maler.

 

 Ion Panduru ist im April 1948 in Simian, Mehedinti geboren. Schon im Alter von 5 Jahren kam sein Talent hervor, als er seiner Mutter zuschaute wie sie einen Teppich webte.

Schon damals war der Künstler von den Farben der traditionellen rumänischen Mustern fasziniert. Er wollte auch weben aber „meine Mutter hat mir nicht erlaubt. Ich nahm einige Farbstifte und zeichnete nach einem Muster eines Pennals zwei Spatzen die zur Tafel gerufen werden. Die Spatzen waren Schülerinnen. Voller Stolz zeigte meine Mutter die Zeichnung meinem Vater. Erstaunt hob er die Augenbrauen und fragte noch ein Mal ob ich die Zeichnung gemacht hätte – und als er die bejahende Antwort erhielt, lobte mich der Vater“, erzählt der Künstler.

  

verliert nicht die Zeit mit Miniaturen“

 

Noch als er die Grundschule in Craiova besuchte, hatte der Künstler die Berufung zur bildenden Kunst. Das Kunstmuseum wo er zu spielen pflegte, prägte für immer die Seele des Künstlers. Er pflegte dort stundenlang zu verbringen und die Bilder berühmter rumänischer Maler zu bewundern. Aber ein Bild des Malers Tuculescu hat ihn am meisten beeindruckt und seine Zuneigung zur Malerei beeinflusst. Das Bild stellt einen jungen furchtsamen Stier dar, der sich als schlimm zeigen wollte. Dieses Bild befindet sich jetzt im Kunstmuseum der Stadt Constanta.

 

Das Lyzeum hat er auch in Craiova beendet und gleich nachher hat er das Polytechnikum  -  die Automatikabteilung in Bukarest, wohin er später übersiedelte, besucht.

Selbstverständlich konnte das Studium seine Berufung zur Malerei nicht verhindern – die Anziehungskraft der Malerei war so gross „so wie ein Faden zog sie mich“ sagt der

Maler. Sodass er Malerei bei berühmten Künstlern studierte, wie bei den Malern Ion Taralunga und Doru Rotaru, ein raffinierter Farbenkünstler, Meister von Kirchenfenstern, ein grosser Künstler der die Palaste Cotroceni und Tineretului verziert hat und nicht zuletzt, bei Bogdan Stihi, ein Maler mit einer ausserordentlicher Geschwindigkeit.

Natürlich hat er auch selbst viel studiert.

 

Über die Schwierigkeiten die er während seiner Karriere hatte, sagt der Maler Ion Panduru:  „Man muss den vollen Teil des Glases sehen! Sollen wir gesund sein und Arbeitskraft haben! Man kann die Welt nicht ändern. Es können Auseinandersetzungen entstehen – die Wirkung ist schmerzhaft und es nützt niemandem. Es ist Platz für alle – <die Zeit ist ein launenhafter, unwiderruflicher Oberschiedsrichter>. 

 

Der Maler Nicolae Tonita pflegte die albernen Auseinandersetzungen zwischen den Kumpeln mit folgenden Worten zu  beruhigen :  „verliert nicht die Zeit mit Miniaturen „

< Und wenn du kannst und etwas zu sagen hast, sag es mit deinen künstlerischen Mitteln nicht mit Beleidigungen> .

Das erinnert mich an etwas anderes – Ich habe einem Typ ein Bild geschenkt und als ich ihn besuchte war das Bild nicht zu sehen, ich fragte nach dem Bild – er war verlegen und wusste nicht was zu antworten- fand verschiedene Entschuldigungen – kein Geld für den Rahmen, und andere Ausreden. Es war sehr schmerzhaft für mich – Auf alle Fälle der kriegt von mir kein Bild mehr auch wenn er mir eine horrende Summe geben würde“.

 

Sein pulsierendes künstlerisches Werk, mit so viel Genauigkeit ausgeführt, wurde in verschiedenen persönlichen Ausstellungen gesammelt, wie zum Beispiel: 1991 – Bukarest; 1992 Agrigento, Italien, 1994 – Bamberg, Deutschland, 1994 – Bukarest wie auch in Privatsammlungen in Bulgarien, Polen, Deutschland, Italien, Frankreich, Holland, Kanada, den USA, der Schweiz, Mozambic.  Die Bilder beweisen, dass Ion Panduru, - Künstler und  Mensch  gelungen ist, Hängebrücken zwischen der Seele und der umgebenden Welt zu schaffen, so wie er es sich noch als Kind gewünscht hat.

 

Bei folgender Webadresse können die Bilder von Ion Panduru gesehen werden : www.ionpanduru.com.  Sie können ihre Einschätzungen direkt an den Künstler auf folgende E-mail Adresse: IonPanduru@yahoo.com schicken oder sie können zu ihm telefonisch Kontakt aufnehmen, bei der Telefonnummer : +40-723-55.92.39.

 

 

 




 

  Malerei gewebt mit den inneren Fäden der Seele
 
von Octavian D. Curpas Zeitung  - USA
Nr. 51 / April 2006 / Teil: America
www.gandaculdecolorado.com

 

Sind wir nicht oft machtlos sogar versteinert vor einem Gemälde stehen geblieben, weil es mehr Leben in sich hatte als wir im Stande wären zu erleben ?  Weil die Augenblicke die laufend vorübergehen dort auf der Leinwand verewigt werden. Und erst dann fällt uns ein, dass Maler Architekte der Unsterblichkeit sind.

 

Dieser Titel fiel mir ein als ich Ion Panduru kennen lernte. Die Bilder des Künstlers wiederspiegeln mit so viel Macht den jungen Geist der Menschen und auch verschiedene Brüche der Natur, dass man sich unsterblich fühlt.

So zum Beispiel ist es ihm gelungen  die gelbe Iris ganz frisch darzustellen obwohl die Pflanze so sensibel ist, dass sie in der Wärme in einigen Stunden welk wird. Die Blume deren Schönheit mit einer Orchidee konkurieren kann, blüht Ende Mai in den Sümpfen des Pasarea Sees, in der Nähe von Bukarest. Der Maler hat die Pflanze entdeckt als er sich dort sonnte, zusammen mit seiner Frau die er „mein grösster und leidenschaftichster Anhänger“ nennt .

Der starke schöpferische Wille des Malers hat die Natur zum Leben gebracht.

„Es ist mir nicht zum ersten Mal gelungen die unwahrscheinliche Schönheit  darzustellen aber das zweite Mal war ich so wie besessen und ich habe es geschafft. Da ist sie – sie lebt und atmet. Sie ist wunderschön !“.

 

Die Wahrheit ist, dass nur mit einem einfachen Strich des Pinsels gelingt es dem Maler Ion Panduru die menschliche Essenz in ihrer echten Form darzustellen, wobei die Zeit oder andere Hindernisse die die Echtheit beeinträchtigen könnten beiseite gelegt werden. So hat er ein Porträt einer Dame in Deutschland gemalt – und sie sah viel jünger aus.

 „Ein Porträt ist etwas besonderes – man muss den Menschen fühlen, nur die Ähnlichkeit genügt nicht. Ich habe die Person 15 – 20 Jahre jünger gemalt. Der Mann dieser Frau war so überrascht – so jung hatte er sie noch nie gesehen. Ich fand eine Lösung um beide zufrieden zu stellen“, sagt der Maler.

 

 Ion Panduru ist im April 1948 in Simian, Mehedinti geboren. Schon im Alter von 5 Jahren kam sein Talent hervor, als er seiner Mutter zuschaute wie sie einen Teppich webte.

Schon damals war der Künstler von den Farben der traditionellen rumänischen Mustern fasziniert. Er wollte auch weben aber „meine Mutter hat mir nicht erlaubt. Ich nahm einige Farbstifte und zeichnete nach einem Muster eines Pennals zwei Spatzen die zur Tafel gerufen werden. Die Spatzen waren Schülerinnen. Voller Stolz zeigte meine Mutter die Zeichnung meinem Vater. Erstaunt hob er die Augenbrauen und fragte noch ein Mal ob ich die Zeichnung gemacht hätte – und als er die bejahende Antwort erhielt, lobte mich der Vater“, erzählt der Künstler.

 

„Es ist Platz für alle – die Zeit ist ein launenhafter, unwiderruflicher Oberschiedsrichter“.

 

Noch als er die Grundschule in Craiova besuchte, hatte der Künstler die Berufung zur bildenden Kunst. Das Kunstmuseum wo er zu spielen pflegte, prägte für immer die Seele des Künstlers. Er pflegte dort stundenlang zu verbringen und die Bilder berühmter rumänischer Maler zu bewundern. Aber ein Bild des Malers Tuculescu hat ihn am meisten beeindruckt und seine Zuneigung zur Malerei beeinflusst. Das Bild stellt einen jungen furchtsamen Stier dar, der sich als schlimm zeigen wollte. Dieses Bild befindet sich jetzt im Kunstmuseum der Stadt Constanta.

 

Das Lyzeum hat er auch in Craiova beendet und gleich nachher hat er das Polytechnikum  -  die Automatikabteilung in Bukarest, wohin er später übersiedelte, besucht.

Selbstverständlich konnte das Studium seine Berufung zur Malerei nicht verhindern – die Anziehungskraft der Malerei war so gross „so wie ein Faden zog sie mich“ sagt der

Maler. Sodass er Malerei bei berühmten Künstlern studierte, wie bei den Malern Ion Taralunga und Doru Rotaru, ein raffinierter Farbenkünstler, Meister von Kirchenfenstern, ein grosser Künstler der die Palaste Cotroceni und Tineretului verziert hat und nicht zuletzt, bei Bogdan Stihi, ein Maler mit einer ausserordentlicher Geschwindigkeit.

Natürlich hat er auch selbst viel studiert.

 

Über die Schwierigkeiten die er während seiner Karriere hatte, sagt der Maler Ion Panduru:  „Man muss den vollen Teil des Glases sehen! Sollen wir gesund sein und Arbeitskraft haben! Man kann die Welt nicht ändern. Es können Auseinandersetzungen entstehen – die Wirkung ist schmerzhaft und es nützt niemandem. Es ist Platz für alle – <die Zeit ist ein launenhafter, unwiderruflicher Oberschiedsrichter>.  Das erinnert mich an etwas anderes – Ich habe einem Typ ein Bild geschenkt und als ich ihn besuchte war das Bild nicht zu sehen, ich fragte nach dem Bild – er war verlegen und wusste nicht was zu antworten- fand verschiedene Entschuldigungen – kein Geld für den Rahmen, und andere Ausreden. Es war sehr schmerzhaft für mich – Auf alle Fälle der kriegt von mir kein Bild mehr auch wenn er mir eine horrende Summe geben würde“.

 

Sein pulsierendes künstlerisches Werk, mit so viel Genauigkeit ausgeführt, wurde in verschiedenen persönlichen Ausstellungen gesammelt, wie zum Beispiel: 1991 – Bukarest; 1992 Agrigento, Italien, 1994 – Bamberg, Deutschland, 1994 – Bukarest wie auch in Privatsammlungen in Bulgarien, Polen, Deutschland, Italien, Frankreich, Holland, Kanada, den USA, der Schweiz, Mozambic.  Die Bilder beweisen, dass Ion Panduru, - Künstler und  Mensch  gelungen ist, Hängebrücken zwischen der Seele und der umgebenden Welt zu schaffen, so wie er es sich noch als Kind gewünscht hat.

Bei folgender Webadresse können die Bilder von Ion Panduru gesehen werden : www.ionpanduru.com.  Sie können ihre Einschätzungen direkt an den Künstler auf folgende E-mail Adresse: IonPanduru@yahoo.com schicken oder sie können zu ihm telefonisch Kontakt aufnehmen, bei der Telefonnummer : 01140-723-55.92.39.

 




 


         Die Welt als Wunder

           

            von Nicolae Baboi

 

 

Inzwischen hat der Maler Studienreisen im Inn- und Ausland unternommen; er hat in Agrigento (Sizilien) ausgestellt.

Seine Bilder befinden sich heute in Privatsammlungen in Bulgarien, Polen, Deutschland, Italien, Frankreich, Holland, Mozambic und den Vereinigten Staaten.

Ein Blick durch die in Dezember im runden Saal eröffnete Ausstellung beweist,dass er den richtigen Stil gewählt hat.

Im Vergleich zur entfesselten Kraft die seine Anfangsmalerei charakterisierte, gibt es mehr ausgearbeitete chromatische Harmonien, aufmerksam destillierte Nuancen, hie und da vom starken Rot und Gelb geprägt, die den Zweck haben die Freude des Künstlers zu malen auszudrücken.

Was auch immer das Subjekt sein mag, eine Ecke der Natur im Arges Tal, eine Vase mit Blumen, ein Portrat („eine Dame mit weissem Hut“ – worauf jeder raffinierte Sammler stolz wäre) oder eine bukarester Strasse, in allen Werken kann man eine Leidenschaft der Seele entdecken, den Wunsch die Welt zu erfassen um sie dann wiederzugeben, je nach dem inneren Zustand, je nach der Fähigkeit sich mit jedem Gegenstand zu freuen so wie mit einem Wunder.

Das ist an erster Stelle was Ion Panduru durch seine Kunst ausdrücken kann.

 

 

Anfang des Jahres 1991, im Runden Saal des Nationalen Militär Zentrums fiel mir eine seltsame Malerei auf.

 

    Es freut mich jetzt festzustellen, dass meine Einschätzungen und Vorahnungen richtig waren:

1994

Ion Panduru erscheint wieder vor dem bukarester Publikum mit Bildern die Mut und Talent  beweisen, auf  dem Gebiet der traditionelle Malerei, ein Gebiet wo noch vieles zu sagen ist.

  Ion Panduru Ion Ţarălungă  Fănuş Neagu    

           

Inzwischen hat der Maler Studienreisen im Inn- und Ausland unternommen; er hat in Agrigento (Sizilien) ausgestellt.

Seine Bilder befinden sich heute in Privatsammlungen in Bulgarien, Polen, Deutschland, Italien, Frankreich, Holland, Mozambic und den Vereinigten Staaten.

Ein Blick durch die in Dezember im runden Saal eröffnete Ausstellung beweist,dass er den richtigen Stil gewählt hat.

Im Vergleich zur entfesselten Kraft die seine Anfangsmalerei charakterisierte, gibt es mehr ausgearbeitete chromatische Harmonien, aufmerksam destillierte Nuancen, hie und da vom starken Rot und Gelb geprägt, die den Zweck haben die Freude des Künstlers zu malen auszudrücken.

Was auch immer das Subjekt sein mag, eine Ecke der Natur im Arges Tal, eine Vase mit Blumen, ein Portrat („eine Dame mit weissem Hut“ – worauf jeder raffinierte Sammler stolz wäre) oder eine bukarester Strasse, in allen Werken kann man eine Leidenschaft der Seele entdecken, den Wunsch die Welt zu erfassen um sie dann wiederzugeben, je nach dem inneren Zustand, je nach der Fähigkeit sich mit jedem Gegenstand zu freuen so wie mit einem Wunder.

Das ist an erster Stelle was Ion Panduru durch seine Kunst ausdrücken kann.

 

 




 

 

    Die Wiedergeburt des Traditionalismus

   

    von Nicu Baboi

 

 

Vielleicht entspricht meine Bemerkung der Wirklichkeit nicht - es kommt mir aber vor, dass in der letzten Zeit viele der Ausstellungen die ich in Bukarest gesehen habe, eine Rückkehr zum Figurativen  erleben.

 

Soll das eine Reaktion zum Chaos das überall herrscht sein?  oder vielleicht ein  Zufluchtsort zur Form der Künstler die von der Nichtförmlichkeit die uns bestürmt enttäuscht sind ? -  möglich.

Nehmen wir zum Beispiel das Bild „ Winterlandschaft in Bukarest“ von Ion Panduru, dessen  Bilder in verschiedenen Ausstellungen su sehen sind.

Dieses Bild wurde im Winter der 90-er Jahren gemalt, in einer bewegten und umstrittener Zeit. Dank seiner Sensibilität und Utensilien ist es ihm gelungen eine ruhige Ecke der Stadt Bukarest aufzunehmen – es fällt einem schwer zu glauben, dass es auch solche  ruhige, mit weissem Schnee bedeckten Stellen,  in den 90. Jahren existiert haben .

Es herrscht eine gewisse Ruhe in all seinen Werken. Trotzdem geht auch ein seltsamer Dynamismus seiner Subjekte hervor – ein kräftiger Puls, eine allgemeine Chromatik mit warmen Nuancen, ein  besonderes Gefühl das Subjekt im Rahmen darzustellen. Der Maler selbst gesteht, dass er diesen Dynamismus vom Maler Ion Taralunga sich angeeingnet hat.

Man beobachtet auch eine gewisse Distanzierung von der Wirklichkeit – das zeigt, dass wir vor uns eine eigene Persönlichkeit haben, die etwas besonderes mit den raffiniertesten Mitteln auszudrücken hat.

 

Ein Thema wie „Tänzerinnen in den Kulissen“ wird ganz anders von Degas behandelt – die Dominanz besteht in einer grösseren Infusion von Realität, die Gesten der  Figuren  sind natürlich ; das contre-jour woher die Gruppe beobachtet wird, enthüllt ein Geheimnis ohne zu übertreiben.

In dieser Phase seines Werks, zeigt Ion Panduru keine gewisse Zuneigung zu einem bestimmten Genre. Er ist auch vom Stilleben begeistert, sowie von Vasen mit Blumen, überschwenglich und ruhig zur gleichen Zeit, Landschaften, Portäts, und nicht zuletzt von nackten Figuren.

Eine Überraschung ist auch die Ikonenmalerei wobei man die goldene Farbe von Rubljow bemerken kann aber eher die ausdrucksvollen Figuren - was eigentlich eine Entfernung von der byzantinischen Tradition bedeutet.

 

Alle Bilder die wir gesehen haben führen uns zur Schlussfolgerung, dass Ion Panduru ein authentischer Künstler ist, eine Persönlichkeit die noch vieles zu sagen haben wird, sogar wenn die Grenzen dieses Traditionalismus behalten werden, der zu ihm sehr gut passt und der, wie gesagt, ein Merkmal unseser Zeit zu sein scheint.

Also, sollten Sie über ein wenig Zeit verfügen, vergessen Sie nicht  auf die Website www.ionpanduru.com.  Sie werden einige stille Momente echter Sensibilität geniessen und auf die Sorgen des Alltags vergessen.